Folge 13: Vom Ersti zum Markenbotschafter: Strategisches Alumni-Marketing in der Praxis
Inside HKomm - Der Podcast – Folge 13
Wann beginnt Alumni-Arbeit eigentlich wirklich– erst mit dem Zeugnis in der Hand oder schon am ersten Tag im Hörsaal? Und wie schafft man es, eine Bindung aufzubauen, die Jahrzehnte hält, ohne dabei in die Abhängigkeit großer Plattformen zu geraten?
Genau darüber sprechen wir in Folge 13 von Inside HKomm. Denn während die einen noch mit der „One-Woman-Show“ und klassischen Ehemaligentreffen kämpfen, bauen andere bereits hochgradig vernetzte, globale Ökosysteme auf, die tief in das Recruiting und die Markenbildung hineinwirken.
Wir diskutieren, warum Alumni-Management heute echte Beziehungsarbeit ist, welche Rolle digitale Tools und eigene Datenhoheit spielen und warum es sich für Hochschulen lohnt, ihre Absolvent:innen einfach mal direkt zu fragen: „Was wollt ihr beitragen?“.
Mit dabei sind Christin Kieling (Alumni-Koordinatorin, Universität Leipzig), Daniel Knus (Geschäftsführer von HSG Alumni, Universität St. Gallen) und Philipp Dunkhase (Alumni-Management, Leuphana Universität Lüneburg).
Eine Folge voller Praxisbeispiele, Einblicke in unterschiedliche Ressourcen-Welten und Learnings für alle, die Alumni nicht als „Ehemalige“, sondern als strategische Partner der Hochschulkommunikation verstehen.
Ina Teloudis: Herzlich willkommen zu Inside HKomm. Ihr seid genau richtig hier, wenn ihr auch Hochschul- und Wissenschaftskommunikation gestalten, weiterdenken und vernetzen wollt. Ich bin Ina Teloudis. Klinge ein bisschen anders als sonst, ihr mögt es mir nachsehen, die Erkältung hat sich noch nicht ganz ausgeschlichen. Trotzdem nehmen wir heute Folge 13 in Angriff. Wir sprechen über eine Gruppe, die oft erst nach dem Studium so richtig in den Fokus rückt, obwohl die Arbeit eigentlich schon viel früher beginnt. Das werden wir heute feststellen. Die Alumni. Sind das jetzt einfach nur Adressaten, Adressen in irgendeiner Datenbank oder sind das vielleicht ganz, ganz wichtige Markenbotschafter? Klären wir, reden wir drüber. An meiner Seite digital dabei: Philip Dunkhase. Danke, dass du zum zweiten Mal hier den Co-Mod machst und mich unterstützt mit deiner Expertise. Wir hatten ja schon Folge 8, glaube ich, zusammen gemacht, ne? Da ging es um Corporate Influencer, Hochschulmarketing, LinkedIn. Schön, dass du dabei bist. Sag mal ganz kurz deinen Bezug zum Thema Alumni-Kommunikation.
Philip Dunkhase: Ja, erstmal einen wunderschönen guten Morgen, Ina. Ja, also meine Beziehung zum Alumni-Management reicht jetzt mittlerweile 19 Jahre zurück und zwar habe ich 2006 dazu meine Diplomarbeit verfasst. Und zwar zu dem Thema Social Media und Enterprise 2.0 als Instrument im Hochschulmarketing und speziell für Alumni-Netzwerke. Ja, und da bin ich dann auch hängen geblieben an der Uni, und zwar an der Leuphana. Sitze zentral in der Universitätskommunikation und kümmere mich da um die Alumni-Arbeit, und zwar vom Recruiting bis zur Graduiertenfeier.
Ina Teloudis: Okay, ja danke schön. Und auch herzlich willkommen unseren beiden Gästen, die das Thema Alumni auch jeden Tag in der Praxis leben unter ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Müsst ihr nachher mal gleich erzählen. Das ist einmal Christin Kieling aus Leipzig. Hallo!
Christin Kieling: Hallo und schönen Dank, dass ich dabei sein darf.
Ina Teloudis: Und Daniel Knus aus St. Gallen ist auch dabei. Hi!
Daniel Knus: Hallo zusammen, auch vielen Dank von meiner Seite.
Ina Teloudis: Macht es mir doch mal einfach und stellt euch einmal selber kurz vor. Was macht ihr, wer seid ihr und was ist genau euer Bezug zu Alumni-Kommunikation? Christin, fang mal an.
Christin Kieling: Also ich bin, wie schon gesagt, Christin Kieling. Ich arbeite hier seit mittlerweile über 18 Jahren an der Uni Leipzig. Nicht ganz so lange am Thema wie Philip, aber fast. Die Uni Leipzig hat mich beruflich lange geprägt, aber auch persönlich, denn ich habe dort auch studiert. Das heißt, ich bin selber Alumna der Alma Mater Lipsiensis und ich verantworte hier das Alumni-Netzwerk Leipzig Alumni. Ich bringe Menschen zusammen, sorge dafür, dass die Verbindung auch nach dem Studium nicht abreißt, und ich bin hier direkt eingebunden in die Stabsstelle Universitätskommunikation.
Ina Teloudis: Okay, Daniel?
Daniel Knus: Dann der Ball zu mir. Vielen Dank. Ja, mein Name Daniel Knus. Ich darf seit zehn Jahren darf ich HSG Alumni führen als Geschäftsführer. Wir sind die Alumni-Organisation der Universität St. Gallen, die ja eben auch als HSG bekannt ist mit diesem Kürzel. Ist eine Wirtschaftsuniversität mit aktuell 10.000 Studierenden. Unsere Alumni-Community, das sind gut 45.000 Mitglieder, die wir weltweit haben. Und selber habe ich auch an jj der HSG studiert, also ich bin Alumnus der Universität St. Gallen, ich habe damit Marketing abgeschlossen und auch schon jetzt vor einiger Zeit.
Philip Dunkhase: Es ist ja gleich so der erste echt spannende Kontrast so, ne, zwischen euch beiden. Einmal so die One-Woman-Show und dann der große Verein.
Daniel Knus: Ja und trotzdem immer noch überschaubar. Also wir sind ein KMU, aber mit globaler Ausstrahlung. Aber du hast recht, ja, es sind andere Ressourcen, die wir da sicherlich haben.
Ina Teloudis: Mich würde mal interessieren, wie gleich euer Blick vielleicht trotzdem ist auf das, was ihr da macht. Ist das Alumni-Arbeit, also wird ja schnell so ein bisschen gelabelt, ach hier so ein bisschen Get-Together, mach mal hier ein Event, da ein Event, ein bisschen Kaffee trinken, ein bisschen Schnacken für Ehemalige. Dem ist wahrscheinlich nicht so. Ihr seht das wahrscheinlich auch eher als Marketinginstrument oder auch als Recruitinginstrument. Wie ist da der Blick drauf?
Christin Kieling: Ich glaube, das hat sich tatsächlich auch ein bisschen geändert. Als ich hier angefangen habe 2007, war ich eingestellt worden, um für 2009, zwei Jahre später in unserem großen Jubiläumsjahr, die Universität wurde 600 Jahre alt, ein Alumni-Treffen zu organisieren. Und dann habe ich dieses Label bekommen: Christin ist immer die, die agiert, wenn alte Leute zu uns kommen. Da rufen ständig alte Leute an, da kommen alte Leute zu Veranstaltungen. Und es hat sich aber total gewandelt von dieser ehemaligen Pflege älterer Menschen – ja, die gibt es auch noch und es ist auch total schön, weil die haben wundervoll viel zu erzählen, aber das hat sich durchaus geändert zu heute, wo wir da viel strategischer wahrgenommen werden und auch im Hochschulempfehlungsmanagement eine ganz, ganz tragende Rolle spielen.
Daniel Knus: Ich glaube, das ist ähnlich bei uns. Oder die, ich glaube, die älteren Generationen haben diesen Hochschulverein, wie er damals hieß, auch aufgebaut. Das ging aus den Verbindungen raus, von den Altherren. Und vor etwa 25 Jahren wurde das bei uns dann professionalisiert mit einer eigenen Geschäftsstelle und das ist über die Jahre dann gewachsen. Wir beleben ein Ökosystem oder die Alumni beleben ein Ökosystem und wir helfen dabei auf den verschiedensten Ebenen, sei es in der Rekrutierung, sei es in der lebenslangen Bindung, sei es Unterstützung auch im vielen Bereichen des Giving-Backs, sei es inhaltlich, sei es dann aber auch finanziell. Oder dann eben auch das lebenslange Lernen. Also ich glaube für die Universitäten heute ist es extrem wichtig, dass die Alumni eben regelmäßig zurückkommen, sich wieder mit dem neuesten Wissen ausstatten und so dieses entsprechend diese Ebene des Sozialen, aber auch des Inhaltlichen, des Lernens immer wieder an ihrer Alma Mater auftanken können.
Christin Kieling: Mhm, da kann ich total zustimmen. Bei uns ist das wirklich früher auch viel mit Gießkanne gewesen. Wir haben große Veranstaltungen gehabt und das ist jetzt viel, viel persönlicher geworden, Es geht nicht darum, dass man möglichst viele Kontakte in der Datenbank hat, sondern dass man die Leute, die da drin sind, auch kennt. Dass man weiß, was wollen die uns geben, welche relevanten Angebote können die uns machen, was können wir denen Gutes tun? Und deswegen ist das auf die Dauer wirklich ein aus meiner Sicht, und das kann ich jetzt natürlich für die Uni Leipzig sprechen, aber auch für Hochschulen, mit denen ich in engem Kontakt stehe, ist es ein Teil der Hochschulkommunikation geworden und nicht so ein nettes Extra nebenbei, mach mal so eine Veranstaltung, weil wir jetzt Jubiläumsjahr haben, ne? Wir können halt wirklich das Thema Netzwerk, Karriere, so wie du es jetzt auch gerade schon gesagt hast, Daniel, aber auch Markenbildung mit beeinflussen, ne?
Philip Dunkhase: Ich kann das auch nur untermauern nochmal, also was ihr beide gesagt habt. Wir hatten vor zwei Jahren über den Bundesverband für Hochschulkommunikation über die IQ Alumni eine Umfrage gemacht, ich glaube da haben über 85 Hochschulen teilgenommen. Und es war auch so ein bisschen Impact-Messung, ne, wo halt Alumni-Manager gesagt haben, was ist eigentlich der größte Impact unserer Arbeit, Also der Top Impact war eigentlich das Thema Recruiting, ne, also Multiplikatorenwirkung. Top 2 war Reputationsaufbau. Also wenn ich gute Multiplikatoren da draußen habe, unsere Alumni sind die besten Botschafter, ja, wenn wir sie eben glücklich von der Uni verabschieden können. Und der dritte wichtige Punkt ist das, was Daniel auch gesagt hat. Das trifft natürlich nicht für alle Hochschulen zu, ist das Thema lebenslanges Lernen. Und das ist bei uns an der Leuphana eben auch sehr groß geschrieben. Wir haben ein Schools-Modell mit College, Grad School und Professional School. Bei uns an der Professional School studieren berufsbegleitend mittlerweile über 1.000, ne, eben auch kostenpflichtig. Und da sagen wir schon, dass wir ein Interesse haben, auch Ehemalige nach fünf, sechs, acht Jahren wieder zurückzuholen an ihre Alma Mater, wieder zu den gleichen Profs, aber mit neuen Themen, ne? Also das Thema Wissensdrang, ne, dass wir da eben im Bereich Weiterbildung uns platzieren. Und da haben wir natürlich ein ganz anderes Interesse. Und oftmals ist dieses Bild ja da, dass man sagt, ja Alumni-Arbeit, ja beginnt an Graduiertenfeier und dann ich spinne es nochmal ein bisschen weiter, was man oft so von aus dem Rektorat eben auch mitbekommt, die gleich noch drei Schritte weitergehen und zwar im Bereich Fundraising. Ja wir machen Alumni, um Fundraising zu betreiben, ne? Also wir gehen gleich erstmal rein, ja wir müssen mal selektieren, wo sind hier unsere High Potentials oder ich nenne sie mal so A-Alumni, die jetzt in Positionen sind, die wir jetzt mal für Stipendien anzapfen und so weiter, ne? Und ich glaube das hat sich komplett gewandelt auch, ne? Es war mal früher diese Regel Friendraising, Brainraising, Fundraising, ne, das sehen wir so in den alten Büchern und das funktioniert heutzutage meines Erachtens auch komplett anders über die digitalen Medien, ne?
Ina Teloudis: Jetzt haben wir ja festgestellt, dass es im Grunde nicht nicht aufhört, also nach hinten raus, es geht immer weiter. Wo fängt es denn eigentlich an? Ja, nicht erst bei der bei der Abschlussfeier, oder?
Daniel Knus: Die Frage ist, wo es anfängt und wo es anfangen müsste. Und ich glaube, anfangen müsste es ganz zu Beginn, bevor man sich entscheidet an eine Universität zu gehen. Ich glaube, das wird künftig bei allen Universitäten, wo das noch nicht oder ich gehe davon aus, dass das eine Entwicklung sein wird, dass die Alumni, das ein Netzwerk, diese Gemeinschaft, dass das in die Positionierungen der Universitäten stärker einfließen wird, als es heute schon drin ist, einfach weil die Bedeutung eben sehr zentral ist. Und dann entscheidet man sich einerseits wegen der Exzellenz einer Universität für die Universität, aber eben auch wegen der Menschen. Das ist meine feste Überzeugung, sicher auch Hoffnung, dass das so stärker passiert. Und dann ist es dann fließend, es geht weiter mit Studieneintritt, mit dem ersten Tag an der Universität und während des Studium.
Christin Kieling: Ich glaube das war tatsächlich auch schon immer so, dass man, wenn man eine gute Erfahrung an der Hochschule hatte, an der man studiert hat, dass man das auch weitergetragen hat. Also wir haben hier an der Uni Leipzig Familien, wo ich weiß, bis in die vierte, fünfte Generation haben die hier schon studiert. Und ja, da sieht man eben, dass Alumni nicht nur zu der Zeit, wo wir jetzt Alumni-Arbeit aktiv betreiben – ich würde mal sagen so Anfang der 2000er oder Mitte der 2000er an vielen Hochschulen – aber eigentlich schon viel, viel früher angefangen hat, also auch in früheren Jahrzehnten sicherlich ein Träger war, ohne dass man das so benannt hat, dass Alumni natürlich Botschafterinnen sind, auch wenn wir denen da sozusagen diesen Zustand vielleicht gar nicht beigemessen haben ganz, ganz früher. Also wir würden auch sagen, Alumni-Arbeit darf natürlich nicht erst beim Abschluss beginnen, wenngleich der Abschluss auch ein tolles Ding ist, was man zelebrieren kann mit tollen Graduierungsfeiern. Das muss man auf jeden Fall entsprechend würdigen. Aber wir haben hier an der Hochschule zum Beispiel auch für die Studieninteressierten schon Formate, wo sie über Alumni etwas lernen können, wo wir eben zeigen, was kann ich denn eigentlich werden, wenn ich hier mal Soziologie studiere oder was kann ich machen mit Jura? Naja, da bin ich eben danach nicht nur Anwältin oder Anwalt, sondern es bieten sich ganz, ganz andere Portfolios und Möglichkeiten für mich. Und dafür sind die Alumni ein ganz tolle Multiplikatorinnen, die uns dabei helfen, da Studierenden Wege aufzuzeigen, gleichzeitig Eltern vielleicht auch Ängste zu nehmen: Oh, das Kind will Soziologie studieren, was kann es denn damit nur machen, ja? Also das sind wirklich Punkte, wo wir die Alumni auch versuchen gezielt einzusetzen bei entsprechenden Informationstagen.
Ina Teloudis: Wo an welcher Stelle nutzt ihr diese Alumni? Wo spielt ihr die aus? Ist das auch mal eine Kampagne oder ist das mal Tag der offenen Tür, dass wir jemanden hinstellen und sagen, Mensch ich habe hier vor 10 Jahren auch mal meinen Abschluss gemacht und mache heute XY. Wie nutzt ihr das?
Daniel Knus: Ich glaube bei uns, wenn ich da anschließen kann, ist es an verschiedenen Punkten auch in Zusammenarbeit dann mit der Universität. Die Universität ist an verschiedenen Messen beispielsweise präsent und da unterstützen wir, schauen, wen haben wir an diesen Orten, wo die Universität gerade im Ausland auch Akquise macht oder sich präsentiert, so ist es besser ausgedrückt. Haben wir dort spannende Alumnae, Alumni, die wir dort vor Ort schicken könnten und das funktioniert sehr gut als Beispiel. Dann sind Alumnae, Alumni auch in Werbemaßnahmen der Universität integriert immer stärker auch als Testimonials. Plus dieses studentische Engagement, also die studentischen Vereine, die es hier gibt, sind etwa 120 Vereine. Das wird auch genutzt. Und in der Summe ist es irgendwo ein Sammelsurium auch mit den Aktivitäten, die wir dann letztlich beisteuern.
Christin Kieling: Ja ich glaube halt Alumni sind unheimlich authentisch, ne? Wir können auf die zugreifen und die erzählen halt wirklich wie es war. Im besten Fall erzählen die, dass es gut war, ne? Das was nicht so gut war nehmen wir hoffentlich dann wahr und versuchen es zu verbessern. Aber wenn wir sie klug einbinden, können die wirklich gute Storys erzählen. Und solche Alumni-Geschichten, wie du es jetzt auch gerade schon beschrieben hast, Daniel, auf Webseiten einzubinden, für einen Instagram-Kanal mit zu nutzen, sie in Kampagnen als Testimonials einzubinden, auf Messen sprechen zu lassen, einfach zu zeigen, was kann man denn machen, wenn ich diesen Weg einstelle, welche Karriere könnte ich denn damit mal anstreben? Praxisbeispiele zu geben. Das ist glaube ich mit solchen echten Geschichten wirklich viel überzeugender, als wenn ich mir da jetzt irgendwie in so einem Marketingsprech was ausdenken würde, was mir das Internet sagt beispielsweise, was ich mache, wenn ich mal Jura studiere.
Daniel Knus: wo wir starten, sind Events, wo wir versuchen die Alumni zusammenzubringen mit Studieninteressierten. Also dass wir gerade, wenn wir jetzt größere Anlässe im Ausland haben, dass wir da punktuell Studieninteressierte dazu nehmen. Die Universität hat ein Best-Talents-Programm aufgesetzt, wo man die besten Talente aus den verschiedensten Regionen auch gewinnen will, die hier studieren, die sich überdurchschnittlich engagieren. Und für uns wird das ein Versuch sein, diese jetzt auch in die Alumni-Community an Anlässe schon einzubringen, damit es eben sehr niederschwellige Kontaktmöglichkeiten auch gibt und zu spüren, was das eigentlich heißt, wenn man in dieser Gemeinschaft dann auch unterwegs ist.
Christin Kieling: Ganz spannend finde ich bei uns zum Beispiel, wir sind hier in Leipzig eine der großen Hochschulen für Lehramtsausbildung. Das heißt also in Sachsen ist das sozusagen hier das Zentrum für Lehrerinnen, die ausgebildet werden für den Freistaat, aber auch darüber hinaus. Und unsere Lehrerinnen nutzen wir natürlich auch gerne, wenn sie dann später im Beruf sind, ihren Schülerinnen zu sagen, dass es doch an der Uni Leipzig ganz schön ist. Natürlich sollen die das Bild nicht verzerren, aber wir bieten ja auch entsprechende Angebote für Schulklassen, sich an der Universität Leipzig mal zu informieren. Und das ist natürlich sozusagen die beste Empfehlung, wenn ich dann sagen kann, ich hier meine Lehrerin, die hat ja da auch studiert und da war ich mit der beim Hochschulinformationstag und das war toll. Und das nutzen wir natürlich auch für uns aus.
Ina Teloudis: Ja im Grunde ist das auch Alumni-Marketing an der Stelle, natürlich.
Philip Dunkhase: Wo setzen wir sie also eigentlich ein, ne, wo beginnen wir schon? Bei uns wir machen teilweise noch Zulassungsgespräche für Bewerber und Bewerberinnen im Bachelorbereich und da engagieren sich zum Beispiel auch Ehemalige, ne, die sprechen über Alumni-Verein an, dass die da eben unterstützen. Das das eine. Und ich glaube, was meines Erachtens unterschätzt wird aktuell, ist das ganze Thema Empfehlungsmarketing, was so online sich abspielt, ne? Ich spreche dann einfach mal so von Google-Rezensionen, von Facebook-Rezensionen auch. Und da aktiv reinzugehen und das ist nur mal ein Beispiel, wie wir es nutzen, nicht nur im YouTube-Bereich mit Erfahrungsberichten und auf den Webseiten, ist zum Beispiel ein Podcast gewesen, wo wir mehrfach für ausgezeichnet wurden. Der nennt sich Karriere läuft Studium und dann, ne, das ist genau das Thema auch Berufsorientierung. Also wir haben Interviews mit Ehemaligen gemacht, die aus der Uni raus sind und jetzt im Job sind. Und die erzählen in diesem Podcast 50 % über ihren Job, was mache ich jetzt eigentlich, und über das Studentenleben. Und da haben wir ein sehr authentisches Format, ne? Und das geht in 20 Netzwerke rein, wir sind jetzt bei RTL Plus gelistet und sehen halt gigantische Aufrufe, ne? Also Aufrufe, die wir nicht über andere Medien bekommen, ne? Und gerade vor zwei Wochen meldet sich jetzt proaktiv, ein Ehemaliger, der bei uns im Bereich Rechtswissenschaften absolviert hat und der hat jetzt in Hamburg ein Start-up gegründet und zwar im KI-Bereich mit 20 Mitarbeitern. Und kommt aktiv auf uns zu und sagt, oh ich bin der Uni so dankbar, möchte gerne auch einen Podcast machen, Also das gab es vor acht, neun, zehn Jahren überhaupt nicht, solche Formate.
Daniel Knus: Es ist super schön zu hören. Ich glaube, das finde ich persönlich etwas vom Eindrücklichsten, wenn es gelingt, dass sich die Alumnae, Alumni melden mit Ideen, mit Dingen, die sie machen wollen. Und ich finde das extrem schön und auch wie sich das entwickelt hat. Ich glaube dieser Geist, dass man eben etwas beitragen will zur Alma Mater, etwas helfen will, für die Alumni Inhalte teilen will. Wir haben jetzt gerade einen Beirat Digitalisierung aufgesetzt und da haben alle zugesagt und die freuen sich ihre Expertise einbringen zu können. Und ich glaube, das ist ein unschätzbarer Wert, den eben eine Alumni-Organisation oder die Alumni-Community ist, denn nicht die Organisation, sondern die Menschen dahinter, die Mitglieder, die das ermöglichen. Und das auf den verschiedensten Ebenen zu nutzen, von vom ersten Studientag an, bis bis nachher auch in die Community rein, finde ich extrem etwas Schönes.
Ina Teloudis: Ich würd’ gerne diesen Community-Gedanken einmal aufgreifen und mich würde mal interessieren, wie seid ihr mit euren Alumni in Austausch? Wie läuft das? Gibt’s einen Newsletter, gibt’s ein Forum, wie es früher hieß, trifft man sich bei Reddit oder gibt’s eine Instagram-Seite? Diese Community funktioniert ja nicht, sie baut sich ja nicht auf, wenn man nur One-Way sendet. Wie macht ihr das? Wie läuft das bei euch?
Christin Kieling: Naja, ich glaube die standardklassischen Formate liegen natürlich im Bereich der Kommunikation, ne? Also, dass ich eben entsprechenden Newsletter habe, wo ich für meine Absolventinnen Informationen aus der Universität zusammenstelle, dass sie sozusagen am Ball bleiben, was sich hier entwickelt. Dass ich Porträts anderer Alumni dort veröffentliche, damit sie auch sehen, okay, wo geht unsere Community hin, wer sind eigentlich die anderen in unserem Netzwerk, welche Karrierewege haben die eingeschlagen? Die Präsenz bei sozialen Netzwerken, Philip hatte das eben gerade schon erwähnt, ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Da bin ich ganz, ganz dankbar, dass das bei uns hier durch die Anbindung an die Stabsstelle Universitätskommunikation auch von den Kolleginnen, die bei uns im Social-Media-Bereich tätig sind, mitgetragen wird, dass ich dort auch regelmäßig Alumni-Themen spielen kann. In Klammern, die dort im Übrigen auch mit immer am besten laufen, weil das halt einfach häufig emotionale Themen sind. Und wenn ich dann Jahresauswertungen der Social-Media-Kanäle sehe, dann sind wir eigentlich immer unter den Top 3 mit einer Graduierungsfeier, mit irgendwelchen Porträts, weil das menschelt, ne? Das menschelt halt einfach.
Ina Teloudis: Das ist immer Mensch-Marken-Marketing, ja ja.
Christin Kieling: Genau. Die sind also dankbar für den Input, den ich ihnen gebe, und ich bin dankbar dafür, dass sie das für mich mit ausspielen, weil ich dafür gar keine Kapazitäten hätte, ne? Dann gehen wir weiter in Formate wie Events natürlich, ne? Wenn es sowas ist wie Lange Nacht der Wissenschaften, wenn es kleinere Veranstaltungen sind, die ich auch im Rahmen meiner Möglichkeiten für die Alumni anbieten kann, wie ein Blick hinter die Kulissen irgendwo. Und das Format, was bei mir, also neben wirklich so Storytelling-Sachen in Newslettern, was aber bei uns auch wirklich am besten trägt und es ist auch das, was wir jetzt ja gerade eben schon besprochen haben, dass man Leute fragt, ob sie was für einen tun. Das habe ich mich früher nicht getraut, um ehrlich zu sein. Also ich habe da lange mit gehadert und Philip hatte gerade eben schon dieses Friendraising, Brainraising, Fundraising-Konzept, ja, das war dann immer so dieses: Oh, du musst erst mal ganz lange was für die tun, bis die was für dich tun. Ich habe da jetzt mittlerweile den Schatten übersprungen,ich frage die mittlerweile einfach, weil ich gelernt habe, dass die gefragt werden wollen. Die wollen gerne was beisteuern der Universität. Das geht dann bis dahin, dass sie sagen: Also ja, in meinem Unternehmen wäre jetzt auch das Thema Stipendien an Universitäten zu vergeben. Was könnte ich mir da irgendwie mal von Ihnen Beratung abholen, was kann man denn da machen? Also das sind dann ganz große Kreise, die sich dann plötzlich ziehen, die mir vor ein paar Jahren noch ich mir nicht getraut hätte, auch wirklich zu erfragen und zu erbitten.
Daniel Knus: Ja und viele sind wahrscheinlich sogar ein bisschen verärgert, wenn sie nicht kontaktiert werden. Das habe ich auch schon gehört oder Leute, die Großes geleistet haben oder leisten in der Wirtschaft und vielleicht mal keinen Anruf kriegen. Also das kann auch in diese Richtung gehen und das zeigt wie groß eigentlich die Chance ist. Also ich pflichte dir total bei Christin. Ich glaube vielleicht nochmal zur Frage von den Kanälen. Als ich hier gestartet bin vor 10 Jahren waren wir relativ klassisch aufgestellt mit einem vierteljährlichen Magazin und mit digitalen Newslettern. Waren auch schon soziale Medien im Einsatz, aber haben das glaube ich jetzt in den letzten Jahren extrem entwickelt. Also wir sind auf den verschiedensten Kanälen unterwegs, soziale Medien auch LinkedIn ist extrem zentral, auch mein persönlicher Account spielt eine wesentliche Rolle mit einer wichtigen Reichweite, weil die Leute einfach dem Menschen folgen und nicht Organisationen. Und wir haben im letzten Jahr im Sinne von Dialogmöglichkeiten immer mal wieder kleinere Umfragen gemacht, aber das letzte Jahr erstmals eine große an alle Mitglieder, hatten weit über 1.000 Teilnehmende. Und was da, was sich da gezeigt hat, dass unser auch gedrucktes Mitgliedermagazin eben auch immer noch sehr gefragt ist. Das hat mich extrem erstaunt, wie wichtig das ist neben all den Newslettern, die wir verschicken mit Geschichten. Instagram ist wichtig, gerade auch für die Jüngeren. Philip du hast ein Podcast angesprochen, den haben wir auch. Ich glaube von der Reichweite seid ihr uns da voraus, können wir davon lernen. Und WhatsApp-Gruppen glaube ich spielen eine große Rolle, auch unsere Online-Plattform, die wir haben. Und so ein strahlendes auch virtuelles Online-Format jetzt als Event, das wir vor einigen Monaten gestartet sind und jetzt dann in die glaube ich zehnte Episode reingehen, ist das Format Meet the Global CEO. Und da führen wir Gespräche mit CEOs, die die wirklich eine eine weltweite Strahlkraft haben. Jetzt eines der nächsten wird mit dem neuen CEO sein von Nestlé, der ist Alumnus, Filip Navratil. Und da haben wir dann jeweils mehrere 100 Teilnehmende dabei, die eben diesen Blick hinter hinter diese Persönlichkeiten auch kriegen. Und ich glaube da sind wir, Christin du hast das irgendwie in einer früheren Aussage gesagt, ich glaube Alumni-Organisationen sind heute viel segmentierter, viel differenzierter unterwegs, müssen es sein, um um da einen Mehrwert auch auch zu schaffen und relevant zu sein.
Ina Teloudis: Ich find’ gerne diesen Community-Gedanken einmal aufgreifen und mich würde mal interessieren, wie so in die Zukunft, wie glaubt ihr, dass es weitergeht? Glaubt ihr auch, dass das ein krass wichtiges Pfund ist, das wir haben in Sachen Alumni-Marketing, wenn wir in die Zukunft gucken? Bleibt das so?
Philip Dunkhase: Also ich persönlich sehe den ganz großen Treiber, ne, also deshalb auch das was Daniel gesagt hat, ne, was ihr da gründet mit dem Digitalisierungsbeirat. Die Chancen, die wir gerade haben, also jetzt in Deutschland auch und ich viele Hochschulen sehe, die eben nicht diese Ressourcen haben wie du mit 15 Personen, sondern eine Christin da in in Leipzig sitzen hat, sind halt wirklich die Chancen im Bereich der neuen und digitalen Medien, ne? Theoretisch kommt jetzt auch noch KI dazu, auch das ganze Thema App-Entwicklung und so CRM-Systeme, wo wir jetzt auch stark reingehen. Zwar haben wir die Sozialmedien, auch die klassischen Medien für alle Altersgruppen, das macht es ja auch so komplex bei uns, dieses ganze Multi-Channel, ne, dass wir eben alle Kanäle abdecken müssen für alle Altersgruppen. Und gerade über diese diese App-Kommunikation, das sehen wir bei uns jetzt bei den Studierenden, das ist mittlerweile der stärkste Medium, weil wir über unsere App verschiedene Medien integrieren. Also wie zum Beispiel bei Daniel ein Merchandising-Shop, der ist bei uns in der App integriert, inklusive Payment-Funktion, ne, digitaler Studierendenausweis. Und die Kunst wird jetzt sein, wie kriegen wir diese App weiter ans Laufen, nämlich wenn die Studierenden die Uni verlassen, ne, dann sollen sie diese App nicht löschen, sondern sie wandelt sich um in so eine Alumni-App mit verschiedenen Funktionalitäten und das ganze Community-Building. Und da bin ich gespannt, wie sich das entwickelt, weil wir haben ja auch die den Trend gesehen, genauso wie mit OpenBC, ne, wurde ja dann zu Xing und Xing jetzt im Dachbereich in Deutschland Bereich komplett können wir es vernachlässigen. Wir waren damals von der Leuphana die erste Gruppe auf Xing, aber heute gibt’s keine Gruppenfunktionalität mehr. Das heißt, wir hatten eine Gruppe von 8.000, 9.000 Ehemaligen alleine über Xing gebunden, bup ist das Netzwerk weg, ne? Bup ist die App weg, bup ist die Technologie weg oder irgendwas, ja? Deshalb wird es immer spannend bleiben, finde ich, wenn wir so die Trends anschauen im Bereich Digitalisierung, wo geht die Reise hin so, ne? Und da ist viel Ausprobieren dabei, ich glaube da sind auch viele Learnings dabei und ich finde es viel spannender, wenn wir auch über einen Bundesverband oder über andere Gruppierungen da die Synergien nutzen mit unseren wenigen Ressourcen und voneinander lernen, weil das Einzige, wo wir nicht im Wettbewerb stehen an Hochschulen, sind eigentlich im Bereich der Alumni-Arbeit, ne? Wo wir ganz toll zusammen Synergien nutzen können, ne? Und dafür würde ich immer aufrufen, dass wir da eben uns auch noch weiter vernetzen.
Christin Kieling: Das würde ich gerne ganz kurz aufgreifen.weil du gerade ansprichst, dass man sozusagen sich da stark vernetzen muss. Das sehe ich halt gerade auch in meiner Rolle als Person mit nur einer Stelle sozusagen in so einer großen Universität. Das ist in vielen anderen Hochschulen im deutschsprachigen Raum nicht viel anders, um ehrlich zu sein. Also es gibt regelmäßige Erhebungen, Befragungen auch vom Verband Alumni-Clubs Net. Das ist ein Dachverband im deutschsprachigen Raum für die Alumni-Thematik. Wir kümmern uns ganz stark um die Professionalisierung des Alumni-Managements, so wie auch jetzt hier die Projektgruppe Alumni im Bundesverband Hochschulkommunikation. Ich finde das total wichtig, dass dieses Thema Alumni auch eigenständig gesehen wird, auch im Bundesverband Hochschulkommunikation. Und dass man sich dann innerhalb von so einer Gruppe auch austauschen kann. Und dass wir hier voneinander lernen können, so wie du es gesagt hast Philip, dass man sich da nichts wegnimmt, sondern dass man wirklich auch ganz offen miteinander umgehen kann, weil man, wenn man voneinander lernt, einfach auch gemeinsam in kleinen Schritten vorankommen kann, wenn man eben nicht so viele Personen hat, die das Thema an der Hochschule mitbefördern können ganz in ihrem eigenen Amt. Das ist also wirklich ein Zusammenspiel von unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen, die wir hier miteinander teilen. Ich bin seit vielen Jahren auch als Gruppenleiterin der Regionalgruppe Ost im Bundesverband von Alumni-Clubs Net tätig und ich erlebe hier ganz häufig Wechsel in den Hochschulen auch im Bereich Alumni, weil viele Stellen nicht entfristet besetzt sind und nur Projektstellen sind oder in der Stelle Alumni nebenbei noch Deutschlandstipendium Career Service und noch ein bisschen Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden soll für die Hochschule, weil es halt irgendwie eine kleine Fachhochschule ist, die für das Thema erst recht kein Geld aktuell noch hat. Und deswegen ist es total wichtig, dass man hier diesen Austausch auf Augenhöhe hat und sich ehrlich auch miteinander in die Augen schauen kann und mal erzählen kann: Was war denn gut und was war nicht so gut, wo sind denn Stolpersteine, welche Ideen kannst du mir noch weitergeben? Das war jetzt ein kleiner Exkurs weg von der eigentlichen Frage, aber das war mir ganz wichtig, dass wir das hier auch noch mal erwähnen, weil wir eben häufig so Einzelkämpferinnen sind an den Hochschulen und ich deswegen diesen Austausch umso wichtiger finde und der ist auch wirklich immer sehr bereichernd für mich.
Daniel Knus: Und ich glaube, ich finde die Austausche finde ich auch extrem wertvoll. Ich glaube auch immer gut, wenn man sich ab und zu dann auch über den Dachraum hinaus öffnet und Austausche da wagt. Also wir sind jetzt bei uns im Team in den letzten Wochen mit der sehr viele großen weltweiten Alumni-Organisation gesprochen, insbesondere auch was hier die digitale Strategie betrifft. Und das ist extrem spannend, da reinzuhören, zu sehen: Okay wie macht es jetzt eine Organisation, die zehnmal größer sind als wir? Wie wie gehen die das an? Wo haben die ihre Sorgen und Nöte? Wo können wir lernen? Und ich glaube, wir können immer in alle Richtungen lernen. Es hat ich glaube jede Alumni-Organisation unabhängig der Größe ist irgendwo exzellent und jeder egal wie groß oder klein kann davon lernen. Und ich glaube, das macht es extrem spannend. Vielleicht nochmals Ina ein bisschen zu deiner Frage zurück, oder ein bisschen der Blick in die Kristallkugel. Ich glaube, der ist extrem schwer und ja, ich glaube Alumni-Arbeit und die Alumnae, Alumni als als Community, das wird wichtiger werden. Gleichzeitig glaube ich auch ist es nicht mehr etwas Selbstverständliches. Also wenn Studierende an einer Universität kommen, sie wissen um die Bedeutung einer einer Community natürlich, sie bewegen sich da drin, sie engagieren sich. Aber letztlich wir sind ein Verein mit einem jährlichen Mitgliedschaftsbeitrag. Solche Modelle, das ist nicht das, what heutige Studierende suchen. Und wenn sie dann eine Rechnung kriegen, sage ich jetzt mal, war das früher vielleicht eine Selbstverständlichkeit, das zahlt man, weil es kommt von der ehemaligen Universität, wo man war. Und da müssen wir heute als Organisationen sehr viel mehr leisten, sehr viel mehr Mehrwert bieten und eben auch ein ein gutes Nutzenversprechen. Christin du hast es ein bisschen angesprochen, hast gesagt: Hey du hast es lernen müssen eigentlich die Leute zu fragen, dass sie etwas beitragen. Und ich sehe Ähnliches jetzt auch bei Studierenden. wir haben Studierende auch bei uns im Team. Und da länger mit auf einer Autofahrt von Deutschland zurück in die Schweiz gesprochen. Und offensichtlich ist das für viele auch an einer Wirtschaftsuniversität ein Thema: Es ist nicht so einfach auf andere Leute zuzugehen. Ich weiß nicht, ob das mit ich habe das nicht jetzt wissenschaftlich oder in der Tiefe bin ich dem nachgegangen, aber vielleicht hat da schon auch Covid einen Teil dazu beigetragen, auch soziale Medien. Man hat sehr schnell oberflächlich Kontakt, aber dann eben auf Leute zuzugehen, sich zu binden, an Anlässe zu gehen. Ich glaube da braucht’s viele Efforts, um die Generationen auch – sind mehr Leute an den Unis als früher. Also früher hat man sich gekannt, man war nicht im Aus- oder weniger im Austausch, man hat viel länger Zeit mit weniger Leuten an einer kleinen Universität miteinander verbracht. Heute sind Universitäten zumeist größer geworden, man bewegt sich in Austausch, kommt erst auf Masterstudium beispielsweise rein. Und ich glaube, das führt dazu, dass die auch eine Bindung eine andere ist respektive dass wir uns als Alumni-Organisationen da auch entsprechende aufstellen müssen, um um relevant zu sein auch in Zukunft. Und ich glaube auch dieses Start-up-Thema oder AI, Data Driven Organization, das sind Dinge, da müssen wir uns glaube ich sehr sehr ernst damit beschäftigen, dass wir da am Puls bleiben. Und wenn ein soziales Medium, das hast du genannt, oder das das wegfällt, wenn das plötzlich nicht mehr ist, wenn die Gruppe nicht mehr ist, müssen wir gute Daten haben. Wir können nicht einfach vertrauen, dass irgendwie die Tools, die jetzt im Markt etabliert sind, soziale Medien, dass die funktionieren. Oder wir haben schon noch Facebook als Gruppe, wir bewirtschaften das noch, aber LinkedIn beispielsweise ist viel viel wichtiger jetzt geworden in unserem Fall. Das sind fast alle, die hier studiert haben, sind da drauf. Also da erreichen wir unglaublich viele viele Leute, aber vielleicht gibt’s das irgendwann nicht mehr oder ist nicht mehr relevant für die Leute und und dann müssen wir irgendwie switchen können und die Leute weiterhin erreichen. Ich glaube auch dieses Start-up-Thema oder AI, Data Driven Organization, das sind Dinge, da müssen wir uns glaube ich sehr sehr ernst damit beschäftigen, dass dass wir da am Puls bleiben. Und wenn ein soziales Medium, das hast du genannt, oder das das wegfällt, wenn das plötzlich nicht mehr ist, wenn die Gruppe nicht mehr ist, müssen wir gute Daten haben. Wir können nicht einfach vertrauen, dass irgendwie die Tools, die jetzt im Markt etabliert sind, soziale Medien, dass die funktionieren. Oder wir haben schon noch Facebook als Gruppe, wir bewirtschaften das noch, aber LinkedIn beispielsweise ist viel viel wichtiger jetzt geworden in unserem Fall. Das sind fast alle, die hier studiert haben, sind da drauf. Also da erreichen wir unglaublich viele viele Leute, aber vielleicht gibt’s das irgendwann nicht mehr oder ist nicht mehr relevant für die Leute und und dann müssen wir irgendwie switchen können und die Leute weiterhin erreichen.
Ina Teloudis: Ja, aber es ist eigentlich beängstigend, ne, wenn man drüber nachdenkt, dass einem das ja im Grunde von heute auf morgen weggenommen werden kann, ne, weil es nichts Eigenes ist.
Christin Kieling: Deswegen ist auch total wichtig, dass man halt trotz der vielen Möglichkeiten über soziale Medien, wo ich Alumni ja, sage ich mal da abhole, wo sie sich ja täglich auch bewegen, ne, also in sozialen Netzwerken wie LinkedIn, dass ich unabhängig davon trotzdem noch mit einer eigenen Datenbank agiere, ne? Und dass ich die Daten dort datenschutzkonform hinterlege und dann sozusagen über dieses Medium auch Kontakt halten kann, weil das sind die Daten, die kann mir jetzt erst mal keiner nehmen. Wer weiß, wie du es gerade schon gesagt hast Daniel, wie sich das entwickelt und wo LinkedIn, Xing wissen wir, ist eben nicht mehr relevant, obwohl wir da über viele Jahre auch sehr viel Energie reingesteckt haben in die Gruppen. Dann wurden die von heute auf morgen abgeschaltet und man musste schauen, wie man jetzt plötzlich mit den Alumni weiterhin in Kontakt sein möchte. Gut zum Glück hatte man parallel schon LinkedIn besser aufgebaut, aber das kann sich auch in den nächsten fünf bis zehn Jahren noch mal ändern.
Ina Teloudis: Ich finde die nächste Frage passt ganz gut. Wenn ich euch jetzt 100.000 Euro oder Franken auf den Tisch legen würde und sage: So, investiert die mal in Sachen Alumni-Arbeit. Was würdet ihr damit anstellen? Wär’s großes Event, wär’s eine App vielleicht, so wie Philip schon am Start hat? Was wäre so der Verwendungszweck der 100.000?
Christin Kieling: Man kann jetzt natürlich immer träumen, ne? Und kann irgendwie sagen, wir brauchen eine tolle App. In Klammern, wir haben die tatsächlich noch nicht. Möglicherweise ist das das, was man unbedingt braucht in den nächsten Jahren. Ich hatte da bislang keine Kapazität, mich damit auseinanderzusetzen und auch keine finanziellen Ressourcen. Ich würde glaube ich einfach in das investieren, was wir jetzt schon ganz stark machen, nämlich Emotionen zu schaffen und Emotionen weiter auszubauen. Weil wir hatten ja eben gerade auch schon das Thema, dass die Voraussetzung für erfolgreiche Alumni-Arbeit die Bindung an die Hochschule ist. Und das ist etwas, das kann man nur über viele Stationen schaffen. Das beginnt eben nicht erst mit dem Abschluss, sondern das beginnt ab dem Moment, wo die in das Studium eintreten, vielleicht besser sogar noch davor, wenn sie sich für das Studium interessieren. Und Alumni-Arbeit kann an der Stelle wirklich ein ganz, ganz wesentlicher Punkt in dem Thema Universitätskultur sein. Wir brauchen eine Kultur der Wertschätzung und Würdigung und deswegen würde ich zum Beispiel gerne ganz konkret unsere jährliche zentrale Graduiertenfeier noch stärker aufsetzen. Wir haben die zentrale Graduiertenfeier jetzt mittlerweile seit zwei Jahren im Portfolio, vorher gab es viele dezentrale Feiern, um einfach sozusagen diese Würdigung des wissenschaftlichen Abschlusses, der Leistung, die an der Hochschule gebracht wurde, noch mehr auch nach außen deutlich zu machen, indem wir auch diese Veranstaltung hochrangig besetzen mit Alumni, die dort Vorträge halten, mit dem Ministerpräsidenten, der den Hochschulabsolventinnen gratuliert, die Identifikation mit der Hochschule einfach zu steigern. Und hier ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl zu schaffen. Wir halten diese Feier aktuell bei uns im Gewandhaus, das ist das zentrale Konzerthaus mitten in Leipzig am Platz. Trotzdem eine begrenzte Kapazität und vielleicht wäre so ein kleiner Traum von mir, dass ich wirklich mal unsere Graduiertenfeier im Stadion halte oder in einer großen Arena, wo ich wirklich alle 4.500 Absolventinnen verabschieden kann, ohne dass ich auf die Kosten schaue und ohne dass ich gucke, ob ich dafür genug Personal hätte, was ich dafür einbinden kann. Ich glaube, das wäre so mein Traum, dass ich dieses Thema den Stolz, den man überall spürt bei so einer Veranstaltung, dass es was ganz Wesentliches ist. Wir haben Eltern, die dann damit Tränen in dem Gewandhaus sitzen und sich freuen, dass die kleine Christin jetzt endlich ihren Abschluss geschafft hat. Und dass es heute hier auch noch so würdig zugeht. Und das ist für mich, also diese emotionale Faktor ist etwas, was ich glaube ich gerne noch mit mehr Geld untersetzen würde, als das aktuell der Fall ist.
Ina Teloudis: Das hört sich auf jeden Fall sehr, sehr schön an.
Daniel Knus: Mega schön zuzuhören. Ich glaube, mein erster Gedanke war, als ich hier – also die 100.000 Euro sind ja dann nicht ganz so viele Schweizer Franken oder ein bisschen weniger als die 100.000 – aber ich denke, ich würde sie bei uns ins laufende Digitalprojekt investieren. Da möchten wir große Schritte machen, wir wollen da führend werden und im IT-Bereich kommt man mit einem solchen Betrag schon weit, aber doch nicht so weit wie zum Ziel. Und ja, ich glaube finanziell wir sind wir sind gut aufgestellt als Organisation. Wir finanzieren uns ja über Mitgliederbeiträge und auch über Aktivitäten, die wir tun. Und von daher wäre das ein sehr sehr nützlicher, wertvoller Beitrag on top, der uns würde helfen, Dinge, die wir tun wollen, vielleicht schneller oder noch noch irgendwie besser umsetzen zu können.
[53:23] Daniel Knus: Also von daher, du kannst – ich gebe dir die Kontodaten gerne durch, genau.
[53:28] Ina Teloudis: Aber Philip hat bestimmt auch noch eine Idee, oder?
[53:31] Philip Dunkhase: Ja, und ich würde es glaube ich splitten lassen. Das eine wäre tatsächlich Digitalisierung, also auch App, Kontaktpflege etc., da haben wir auch Nachholbedarf. Und die andere Hälfte wäre wirklich das, was Daniel auch gesagt hat, ne, also Nutzen schaffen. Und ich habe den Hut ja auch auf bei uns im Alumni-Verein, wo ja auch Mitgliedsbeiträge erhoben werden, und dieses Thema Nutzen schaffen, das wird halt ein bisschen schwieriger, ne? Also ein Mitglied möchte schon wissen, bei uns sind es nur 25 Euro, aber wo gehen diese Gelder hin? Gehen die in Förderung, in Netzwerktreffen, in Veranstaltungen etc. Und ich glaube, da würden wir mal weiter reinfühlen, weil die Mittel sind irgendwie auch begrenzt in so einem Verein. Aber was wünschen sich eigentlich die Alumni? Und da sage ich jetzt nicht mal die die älteren Generationen, sondern jetzt auch die Absolventen und Absolventinnen, die jetzt die Uni verlassen. Die haben wahrscheinlich ganz andere Anforderungen, ne? Auch das was Daniel gesagt hat, mittlerweile, ich glaube über 30 % der Hochschulabsolventen in Deutschland, die an einer Universität studieren, haben ja mittlerweile auch zwei Alma Mater, ne? Also weil sie einen Wechsel haben, ne, mit Bachelor, Master. Das heißt, das sind auch andere Herausforderungen, die wir zu Diplom-, Magisterzeiten in Deutschland noch nicht hatten. Und ich glaube, da müssen wir mal gucken, Nutzen schaffen, also vielleicht schaffen wir auch im im Verbund tolle Veranstaltungen. Also wir kooperieren zum Beispiel jetzt ganz stark mit dem Alumni-Verein der Uni Hamburg zusammen, weil wir gemerkt haben: Oh, Hamburg und Lüneburg liegen mit dem Metronom 28 Minuten auseinander und irgendwie gibt’s viele Bachelorabsolventen der Uni Hamburg, die bei uns den Master machen und andersrum genauso. So ist zum Beispiel der erste Vorsitzende vom Alumni-Verein der Uni Hamburg ist auch Absolvent der Leuphana, also älteres Semester. Daher: ganz klar Digitalisierung und ich glaube Nutzen schaffen. Und da würde ich gerne weiter rumexperimentieren.
[55:40] Daniel Knus: Ja, ich glaube, da pflichte ich dir total bei. Ich glaube, als Alumni-Organisationen, habe ich das Gefühl, sind wir – wir sind alle glaube ich sehr kostenbewusst unterwegs, haben alle beschränkte Mittel, gewissen geht’s irgendwie besser oder sind sind erwachsener, weiter, aber wir suchen immer wieder kreative Lösungen, auch wie wir Dinge finanzieren können, Unternehmenspartnerschaften etc. Und ich glaube, das hilft in vielen Fällen eben auch unternehmerisch zu sein. Also wir kriegen Geld von den Mitgliedern, wir müssen da jedes Jahr auch irgendwie einen großen Effort leisten, Mitgliedschaftsrechnungen verschicken, aktuelle Daten haben etc. Aber ich glaube auf der anderen Seite überlegt man sich dann eben: Wie kann man kooperieren? Wie vielleicht mal mit einer anderen Organisation zusammen, mit einem Unternehmen? Wo kriegt man etwas finanziert? Gibt es Alumnae, Alumni, die Firmen aufgebaut haben und Kaffee produzieren beispielsweise, den wir dann im Büro nutzen? Einfach, ich glaube, das sind von simplen Dingen bis dann auch größere an Anlässe, wo man eben auch die Community sehr gut einsetzen kann und von daher glaube ich mehr aus dem Euro und dem Franken machen kann, als es vielleicht in einer sehr transaktionalen anderen Organisation außerhalb der Fall sein würde. Und das finde ich super spannend.
Ina Teloudis: Ich glaube wir haben einen recht ausführlichen Ritt einmal durch die Alumni-Landschaft zwischen Lüneburg, Leipzig und St. Gallen gemacht. Ich glaube das war eine sehr schön runde Runde. Und möchte mich ganz, ganz doll bei euch bedanken, Daniel, Christin, dass ihr euch Zeit genommen habt.
Daniel Knus: Danke dir und euch.
Christin Kieling: Ja danke, mir hat das auch viel Spaß gemacht. Ich habe auch viele Ideen mitgenommen und ich habe gemerkt, dass es euch geht wie mir: dass Alumni-Arbeit echt viel Spaß macht, weil man merkt, was aus den Leuten wird, die an der eigenen Hochschule studiert haben. Und man sie einfach über die Arbeit, die man hier macht, ein Stück weit begleiten kann und das Ganze, was sie da machen, im Sinne von Engagement auch für sich nutzen kann. Und ich finde das total bereichernd, wenn man diese Entwicklungen der Alumni miterlebt.
Ina Teloudis: Alumni-Arbeit ist Beziehungsarbeit, habe ich heute gelernt.
Christin Kieling: Auf jeden Fall. Wenn die sich nicht gesehen und wertgeschätzt fühlen, dann braucht man keine tollen Kanäle und Tools oder irgendwas, sondern es geht wirklich darum, dass wir mit ihnen verbunden bleiben, um sie ins Engagement einzubinden.
Daniel Knus: Ja, ich glaube wir müssen Menschen mögen, sonst fällt die Arbeit sehr schwer. Und dabei vor lauter Kontakten und schönen Austauschen eben auch in dem Sinne gewisse Management-Skills dabei haben, um eben eine Organisation auch zu entwickeln, vorwärts zu bringen – jetzt gerade mit über neue Technologien haben wir jetzt auch ein paar Mal gestreift – solche Dinge dann auch effektiv vorwärts bringen zu können. Ich glaube so diese Mischung macht's extrem aus und ich sehe jetzt auch das Strahlen von dir, Christin, eben von der Arbeit, auch von dir Philip und ich glaube das ist das, was uns in unserer Arbeit täglich auch beflügelt: eine sinnstiftende Arbeit, die ganz vielen Leuten etwas bringt und das ist ja schon das – was – ein sehr schöner Schluss.
Ina Teloudis: Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Schön. Philip, du hast heute so ein bisschen die Insider-Brille auf. Was sind so deine Main Takeaways heute aus der Folge?
Philip Dunkhase: Ja, ich hab’ so drei Punkte aufgeschrieben, die mich inspiriert haben, aber einige Thesen auch mal so untermauern und das eine war halt der Satz: Alumni wollen gefragt werden. Und das ist das Thema Beziehungspflege. Also von nichts kommt nichts. Also Newsletter rausschicken, Website ist meines Erachtens alles absenderorientiert. Und in der Beziehungspflege, da brauchen wir halt noch Menschen dahinter und nicht nur eine KI-Stimme. Das ist Punkt 1. Punkt 2 ist einerseits die Chancen der neuen Medien, also die sozialen Netzwerke, über Apps haben wir gesprochen, über erste KI-Agenten etc. Aber wir haben weiterhin die Gefahr der Abhängigkeit der sozialen Medien. Und da haben wir das schöne Beispiel so ein Xing, ne? Da hatten wir alle große Hochschulgruppen und vor ein paar Jahren hat Xing die Gruppenfunktionalität eingestellt, haben wir sehr viel Ressourcen reingesteckt und das was die Christin auch gesagt hat in Leipzig: Wir brauchen irgendwo auch unsere eigenen datenschutzkonformen Daten. Und was auch aus St. Gallen k am zum Thema Mitgliedschaften. Also wenn wir Alumni als Mitglieder haben und die einen Beitrag zahlen, dann ist da eine Erwartungshaltung dahinter, die sich ein bisschen geändert hat. Und da war das schöne Buzzword „Nutzen schaffen“. Also was für ein Nutzerversprechen haben wir an unsere Alumni in verschiedenen Jahrgängen, die wir ja haben? Was für Services, was für Angebote, was für Community-Building, was für Events etc. pp. können wir da eigentlich auch realistisch schaffen? Und der letzte Punkt, der mich sehr, sehr, sehr fasziniert hat, ist das Thema Digitalisierungsbeirat. Also St. Gallen hat jetzt so ein Digitalisierungsbeirat ins Leben gerufen, um eben auch Alumni einzubinden oder Stakeholder aus dem ganzen Umfeld. Und da wieder das Thema Alumni wollen gefragt werden. Also die können wir eben auch einbinden, dass sie uns unterstützen als Hochschule oder als Verein etc. Und da dann den Schwung auch nochmal im Bereich Beirat, dass er gesagt hat, wir stehen als Hochschulen ja nicht im Wettbewerb. Also im Bereich der Alumni-Arbeit: Wie können wir uns besser vernetzen? Und da würde ich jetzt hier nochmal die Einladung auch vom Bundesverband aussprechen: Wir haben die IQ Alumni, also tretet da gerne ein. Und im November planen wir ein größeres Event an der Kühne Logistic Uni, eine Fachtagung zum Thema KI im Universitätsmarketing, um voneinander zu lernen.
Ina Teloudis: Ja das ist doch ein super Benefit hinten raus. Da halten wir natürlich alle Zuhörerinnen und Zuhörer auch auf dem Laufenden, wenn das losgeht. Vielen Dank Philip!
Philip Dunkhase: Danke Ina! Und danke Rüdiger! Hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht. Und vielen Dank an die ganze Orga, auch an Lena, die da im Hintergrund bei Mandarin Edu mitwirkt.
Ina Teloudis: Richten wir aus, danke schön! Und das war sie, Folge 13 von Inside Hochschulkommunikation. Schön, dass ihr dabei wart. Und wenn euch die Folge gefallen hat, nicht vergessen: Bewertet uns, teilt sie gerne, schreibt uns via LinkedIn, via Mail in Sachen euer Alumni-Marketing oder auch wenn ihr einen Themenvorschlag habt. Wir freuen uns immer auf Feedback und Nachrichten. Tschüss und bis zum nächsten Mal!